GEL Batterien

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Gel-Batterien

 

 

Der Silicium-Gel-Akkumulator enthält zwar auch Schwefelsäure wie andere Batterien. Dennoch wird diese Batterieform, auch Gel-Batterie genannt, gern in Innenräumen wie in Wohnmobilen oder Booten verwendet, da sie nahezu keine schädlichen Stoffe ausgast und auch nicht ausläuft. Der Elektrolyt ist hier nicht in flüssiger Form vorhanden: In der Gel-Batterie wird die Schwefelsäure mit Kieselsäure (Silicium) eingebunden in eine gelatineartige Masse.

 

Eine herkömmliche Batterie oder ?Nasszelle? dagegen weist Elektroden aus Blei mit Schwefelsäure als Elektrolyt auf (Blei-Säure-Batterie). Die Säure ist so ätzend, dass sie Verletzungen auf der Haut anrichten kann und sogar Löcher in Kleidung frisst. Deswegen müssen im Umgang mit diesen Batterien oder bei der Wartung Schutzkleidung, Handschuhe und Schutzbrille getragen werden. Wer Gel-Batterien verwendet, hat diese Gefahrenquelle allerdings ausgeschlossen. 

Die Gel-Batterie gehört zu den VRLA-Akkus. Die Abkürzung steht für valve-regulated-lead-acid battery ? ventilregulierte Blei-Säure-Batterien ? mit einem Ventil als Verschluss. Anders als bei offenen Batteriesystemen ist sie somit elektrolytdicht und kann einiges an Erschütterung auch beim Transport hinnehmen, weswegen sie eine beliebte und geeignete Bootsbatterie ist. Es gibt weder Dämpfe, noch Geruch, noch Korrosion. Der Anschaffungspreis liegt deutlich über dem z. B. einer Autobatterie, rechnet sich aber nicht nur durch ihre Lebensdauer, sondern ist sogar auf lange Sicht preisgünstiger. Wird sie sachgemäß geladen, kann sie eine bis zehn Jahre und längere Lebensdauer aufweisen, bei Deep Cycle Batterien über 1.800 Zyklen in Booten, Wohnmobilen, Golfcaddys oder Elektrorollstühlen leisten.

Richtig laden heißt: Bei längerem Einsatz so oft wie möglich und so bald wie möglich nachladen. Gel-Batterien sollten jedoch nie vollends entladen werden. Zum Einlagern, etwa über den Winter, sollte sie ganz voll sein. Da sie nur eine minimale Selbstentladung aufweist, ist sie zum Beispiel zum Saisonstart im Frühjahr gleich einsatzfähig. Eine Wartung im herkömmlichen Sinne entfällt, nicht mal Wasser muss nachgefüllt werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen oder offenen Batterien vertragen Gel-Batterien auch einen wesentlich höheren erlaubten Neigungswinkel bis zu 180 Grad. Das Elektrolytvolumen an sich ist ebenfalls wesentlich höher als bei anderen Batterieformen. Deshalb sind Gel-Batterien auch wesentlich kraftvoller, besonders wenn sie im Zyklenbetrieb verwendet werden. Wichtig ist allerdings die Verwendung von entsprechenden automatischen Ladegeräten, um Überladung zu vermeiden. 

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